Neuseeländerclub

Ansprechpartner

Ernst Baier, Lammsdorf 44, 06901 Kemberg

Tel: 034927-21528

 

Willi Herzberg (Pressewart), Poetengang 91, 06526 Sangerhausen

Tel: 03464-909220

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Roter und Weißer Neuseeländer

Rote Neuseeländer

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde diese Rasse in Kalifornien aus gelbwildfarbigen Belgischen Riesen und belgischen Hasenkaninchen erzüchtet. Kurz vor dem ersten Weltkrieg erreichten die ersten Importe England und Frankreich. Anfang der 20er-Jahre wurde die Rasse in Frankreich aus den noch vorhandenen Importen neu erzüchtet. 1930 wurden die ersten deutschen Transporte veranlasst, jedoch enttäuschten diese Tiere. 1947 folgten weitere Importe aus England und Holland, mehr noch aus Frankreich, der Schweiz und Österreich. Heute ist die Rasse bei durchschnittlicher Qualität recht gut verbreitet. In Kalifornien ist sie wohl zweifellos eine der besten Wirtschaftsrassen, doch fehlt den importierten Tieren u. a. die ihnen nachgesagte Frohwüchsigkeit. So ist die Rasse heute eine Farbenrasse mit mittlerer Wirtschaftlichkeit. Das Zuchtziel ist jedoch schwierig zu realisieren, weil sich typische Fehler wie heller Bauch und dunkler Anflug besonders hartnäckig vererben.

 

Weiße Neuseeländer

Zwischen den beiden Weltkriegen wurde diese Rasse ebenfalls in Kalifornien gezüchtet, soweit bekannt, aus Roten Neuseeländern und Angorakaninchen. Dank der legendären Leistungseigenschaften, versuchten in den 50er-jahren einige Züchter in Europa eine eigene eigenständige Fleischrasse heraus zu züchten. 1958 wurden die ersten original Tiere nach England importiert. 1963 wurde die Rasse anerkannt, sie erlebte danach einen Boom wie keine zweite nach dem Krieg. Ein Weißer Neuseeländer ist ein gedrungenes, breites, blockiges Tier mit deutlich verkürztem, extrem ausgeprägtem Kopf und vollfleischige Ohren. Das Fell sollte sich auf Grund enormer Dichte, nicht jedoch auf Grund weicher, schwacher Grannen vollgriffig und weich anfühlen. Angestrebt wird außerdem eine gute Mastfähigkeit.