Holländer und Scheckenclub

Ansprechpartner

Erik Mücke, Zettweiler Dorfstr. 18, 06712 Zeitz

Tel: 034426-50647

Holländer und Englische Schecke

Holländer

 

Als Rasse herausgezüchtet wurden die Holländer im 19. Jahrhundert in England. Da aber die eigentliche Holländerzeichnung eine relativ häufige Mutationsform ist, kann man sie vereinzelt auch bei Wildkaninchen angedeutet sehen und schon aus dem frühen 15. Jahrhundert sind bildliche Darstellungen derart gezeichneter Tiere überliefert. Zuchtziel ist ein kleines, gedrungenes Kaninchen mit einer fest umschriebenen Plattenscheckung (weil nur diese Rasse sie zeigt auch Holländerzeichnung genannt). Weil bei der Rasse nicht weniger als 12 Farbenschläge zugelassen sind, ist ein weiteres erwähnungsbedürftiges Zuchtziel die reine Farbe und die Förderung der seltenen Farbenschläge.

 

Englische Schecken

 

Zuchtziel ist hierbei ein kleines, elegantes, leicht gestrecktes Kaninchen mit der typischen Kettenzeichnung. Es hebt sich von den übrigen Rassen des Gewichtsegmentes nicht nur durch die ureigene Zeichnung, sondern auch durch die elegante Form deutlich ab. Gescheckte Kaninchen kennt man seit dem 16. Jahrhundert. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts betreibt man in England bewusst Rassezucht, und nahm sich so auch der englischen Scheckenkaninchen an. Seit Mitte der 1880er Jahre gibt es sie als selbständige Rasse. Ausgangstiere waren die damals in England sehr beliebten und verbreiteten kleinen grau-weißen Hauskaninchen. Es war eine reine Sportzucht, denn das Hauptaugenmerk legte man auf eine feine, exakte Zeichnung. Nach Deutschland kamen die ersten dieser Tiere im Jahre 1900. Sie gehören zusammen mit den Holländern zu den ältesten Scheckenrassen.

 

Zu den Scheckenrassen gehören darüber hinaus:

 

  • Deutsche Riesenschecke 
  • Rheinische Schecken 
  • Kleinschecken 
  • Zwergschecken